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Wäsche in der Wohnung trocknen?

2.11.2022
6 Minuten Lesedauer
Lucie Zikmundova
Lucie Zikmundova
Die Welt der Ventilatoren und Lüftungstechnik

Wäsche in der Wohnung trocknen

Warum sollte man keine Wäsche in der Wohnung trocknen?

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt und der Vermieter weder einen Trockenraum noch einen Trockenboden zur Verfügung stellt, stehen Mieter häufig vor folgender Frage: Kann man Wäsche in der Wohnung aufhängen?

Wir raten zur Vorsicht: Durch das Trocknen von Wäsche im Wohnraum erhöht sich die Luftfeuchtigkeit enorm. Meist lässt sich das an beschlagenen Fensterscheiben erkennen. Schlimmstenfalls bildet sich Schimmel in der Wohnung, der die Gesundheit gefährdet.

Erfahren Sie hier im Artikel mehr über die Thematik.

Ist Wäsche trocknen in der Wohnung schädlich?

Hängen Sie Ihre feuchte Wäsche in beheizten Räumlichkeiten auf, gelangt das verdunstete Wasser der Wäsche in die warme Raumluft. Folglich steigt die Luftfeuchte. Wenn nun die feuchte, warme Luft auf kühle Flächen trifft – wie Balkontüren oder Fenster – kondensiert diese. Sich dadurch bildende Wassertropfen auf den Fensterscheiben und -laibungen schaffen eine ideale Brutstätte zur Bildung von Schimmel. Schimmel ist für die menschliche Gesundheit schädlich. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass es zu ernsthaften Schäden an der Bausubstanz kommt.

Darf der Vermieter verbieten, Wäsche in der Wohnung zu trocknen?

Wenn Sie sich als Mieter die Frage stellen, ob Wäschetrocknen in der Wohnung verboten ist, äußert sich der Deutsche Mieterbund (DMB) hierzu eindeutig: Wäschetrocknen in der Wohnung ist erlaubt. Finden Sie in Ihrem Mietvertrag eine Klausel, in der es heißt, Sie dürfen keine Wäsche in der Wohnung trocknen, so ist diese unwirksam.

Das Mietrecht gestattet das Wäschetrocknen in der Wohnung selbst dann, wenn im Haus ein Speicher oder Trockenkeller vorhanden ist.

Sofern Sie ungeachtet des Heizens und Stoßlüftens Probleme mit der Feuchtigkeit in der Wohnung haben und Ihr Hygrometer ständig mehr als 55 bis 60% Luftfeuchtigkeit anzeigt, sprechen Sie mit Ihrem Vermieter. Unter Umständen findet sich eine Lösung. Es kann beispielsweise hilfreich sein,

  • einen elektrischen Wäschetrockner anzuschaffen,
  • im Hausgarten den Aufbau einer Wäschespinne zu ermöglichen,
  • im Keller einen Trockenraum einzurichten.

Besitzen Sie einen Balkon, stellen Sie hier einen Wäscheständer auf. Kleinere Kleidungsstücke können Sie in der Wohnung trocknen. Das hat den positiven Effekt, dass die Raumluft durch das Heizen im Winter nicht allzu trocken ist.

Wäsche trocknen in der Wohnung – Tipps

Wenn Sie Ihre Wäsche im Winter in der Wohnung trocknen, stellen Sie Ihren Wäscheständer idealerweise in einem beheizten Raum auf. Das kühle Schlafzimmer eignet sich hierfür weniger, da ausschließlich Warmluft viel Feuchtigkeit aufnimmt.

Vergessen Sie nicht, mehrmals Stoßzulüften. Dadurch transportiert der Luftzug Feuchtigkeit ins Freie. Stoßlüften heißt, Sie verzichten auf ein langes Kippen der Fenster und öffnen Ihr Fenster stattdessen für mindestens zehn Minuten weit. Drehen Sie während des Lüftens die Heizung ab. Haben Sie die Möglichkeit zum Querlüften, ist dies am besten. Hierbei entweicht die feuchte Raumluft kaum in andere Räumlichkeiten.

Während Sie die Wäsche in der Wohnung trocknen, können Sie die Luftfeuchtigkeit mit Hilfe eines Hygrometers überwachen. Es gibt außerdem Ventilatoren mit Hygrostat, die sich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit im Raum einschalten und wieder abschalten. So haben Sie die Sicherheit, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum stets zwischen 40 bis 60% beträgt.


Worauf sollte man achten, um Schäden und Schimmel in der Wohnung zu vermeiden?

Nach dem Waschgang befinden sich rund zwei Liter Wasser in der Wäsche. Wenn Sie anschließend die Wäsche in der Wohnung trocknen, geht die Nässe in die Luft über und die Luftfeuchtigkeit steigt um etwa 30%. Bei häufigem Wäschetrocknen in der Wohnung kann es so zur Bildung von Schimmel sowie Schäden in der Wohnung kommen.

Haben Sie dennoch keine andere Möglichkeit, als Ihre Wäsche in der Wohnung zu trocknen, empfehlen wir Folgendes:

  • Waschen Sie Ihre Wäsche mit möglichst hoher Schleuderdrehzahl. Die Wäsche ist dann weniger nass und gibt infolgedessen weniger Feuchtigkeit an die Raumluft ab.
  • Nutzen Sie eine Räumlichkeit mit wenigstens einem, besser aber mehreren Fenstern zum Trocknen der Wäsche. Ihr Badezimmer eignet sich ebenso perfekt, denn es ist auf Feuchtigkeit ausgelegt.
  • Lassen Sie zwischen einzelnen Kleidungsstücken ein wenig Platz, dann ist eine bessere Luftzirkulation möglich. Idealerweise verwenden Sie Kleiderbügel für das Aufhängen, wodurch Ihre Wäsche in der Wohnung wesentlich schneller trocknet.
  • Messen Sie in regelmäßigen Abständen die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Wohnraum, insbesondere bevor Sie Wäschetrocknen sowie nach dem Trocknen. Das hilft, mögliche Probleme zu erkennen.

Sollten Sie diese Tipps zum Wäschetrocknen in der Wohnung nicht berücksichtigen können, empfehlen wir Ihnen die Nutzung eines Luftentfeuchters.

Stilvoller Luftentfeuchter Stadler Form THEODer stilvolle Luftentfeuchter THEO von Stadler Form hilft dabei, die gewünschte Luftfeuchtigkeit in Räumen zu erzielen.

Fazit

Wer Wäsche nicht in der Wohnung trocknet, schützt sich vor Schimmelbildung und möglichen gesundheitlichen Schäden sowie Schäden an der Bausubstanz durch zu hohe Luftfeuchtigkeit. Haben Sie keine andere Möglichkeit, als Ihre Wäsche in der Wohnung zu trocknen, darf Ihr Vermieter das nicht verbieten.

Sie wollen sich von uns zum Thema “Wäschetrocknen in der Wohnung” beraten lassen? Kontaktieren Sie uns!

Lucie Zikmundova
Lucie Zikmundova
Ich berate Sie bei der Auswahl und helfe bei technischen Unklarheiten
0373 60 70 333 (Mo–Fr, 7:00–16:00)

Wenn es etwas gibt, mit dem Lucie noch mehr Erfahrung hat als mit dem Verkauf von Ventilatoren, dann ist es die Kundenbetreuung. Egal, ob Chatten, Telefonieren, E-Mailen oder persönlich in unserem Ladengeschäft in Olbernhau, Lucie wird sie immer zu Ihrer Zufriedenheit beraten.

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